Wolf Harden (* 13. Mai 1962 in Hamburg) ist ein deutscher
Pianist.
Seine frühe Förderung erhielt er von seiner Mutter, der Pianistin Ruth Harden, die ihm den ersten Klavierunterricht gab und seinem Vater, dem Musikwissenschaftler und Journalisten Ingo Harden. Er studiert in Detmold bei Eckart Besch und nimmt privaten Unterricht bei
Jorge Bolet. Mit dem Geiger Michael Mücke und dem Cellisten Niklas Schmidt gründet Harden 1980 das
Trio Fontenay. Der Gewinn des Mendelssohn-Preises 1982 und des ersten Preises beim Deutschen Musikwettbewerbs 1986 begründen die internationale Karriere des Trios. Zahlreiche mit Auszeichnungen prämierte Aufnahmen dokumentieren den Erfolg. Als sich das Trio 2006 nach mehr als 2000 Konzerten und 35 Einspielungen endgültig trennt, hat sich Wolf Harden bereits mit vielen CD-Einspielung einen Namen als Solist gemacht. Dabei setzt er sich vor allem für unbekanntere Werke ein, wie dem Klavierkonzert von
Hans Pfitzner und der Klaviermusik von Dohnányi,
Lehár und Reger. Beim Label Naxos hat er ein, auf mindestens zwölf Volumes angelegtes, Projekt des gesamten solistischen Werks von
Ferruccio Busoni in Angriff genommen.